Länder-Infos
Geschichte von Frankreich:
Nach mehr als 1200 Jahren Monarchie wurde das System durch die Französische Revolution 1789 vollkommen aus den Angeln gehoben. Eine Epoche des Umbruchs nahm ihren Lauf, in der Folgezeit wechselten sich napoleonisch-imperiale, republikanische und auch monarchistische Systeme ab. Seit der Niederlage Napoleons III. 1870 ist Frankreich endgültig eine Republik.
Natur von Frankreich:
Die Landschaft von Frankreich ist hauptsächlich bestimmt durch weite Ebenen und sanfte Hügelketten. Der Rest besteht aus Gebirgen, überwiegend den Pyrenäen im Südwesten, das Zentralmassiv und die Alpen im Südosten. Der höchste Berg in Frankreich, der Montblanc mit 4.808 Metern, ist gleichzeitig der höchste Berg in Europa.
Frankreich verfügt über ca. 30 Nationalparks, die insgesamt einer Fläche von 371.000 ha ausmachen. Die bekanntesten Nationalparks sind der Regionalpark Armorique, das Naturreservat St. Denis-du-Payre, der Pyrenäen –Nationalpark, der Nationalpark Cevennen und der Regionalpark Volcans d’Auvergne.
Wirtschaft von Frankreich:
Der wichtigste Handelspartner von Frankreich sind die 16 Bundesländer in Deutschland, 14,9 % des französischen Exportvolumens entfallen auf den deutschen Nachbarn, der wiederum mit 19,1 % am Import beteiligt ist. Die Inflationsrate beträgt ca. 2,1 %. Zu den größten französischen Unternehmen gehören Total, Carrefour, PSA Peugot Citroën, die France Télécom und Renault. Wichtige Exportgüter neben Strom sind Autos, pharmazeutische Produkte, Flugzeuge, Elektronik und Wein. Einen großen Stellenwert hat auch der Tourismus.
Bevölkerung von Frankreich:
Die ethnische Zusammensetzung der französischen Bevölkerung ist ausgesprochen vielschichtig: Neben Franzosen, Basken und Bretonen finden sich außerdem Italiener, einschließlich der Bewohner Korsikas, Elsässer, also Alemannen, Franken, Flamen, Araber, Katalanen, Flamen und andere ausländische Gruppen, die jedoch geringe Minderheiten ausmachen.
Die einzige Amtssprache ist ausschließlich Französisch, daneben existieren jedoch zahlreiche Minderheitensprachen, deren tatsächliche Sprecherzahl in Frankreich jedoch nicht einmal geschätzt werden kann. Dazu gehören Bretonisch, Deutsch in den Dialekten Elsässisch und Lothringisch, Baskisch, Niederfränkisch beziehungsweise Flämisch, Korsisch, Katalanisch, Italienisch, Okzitanisch und Provenzalisch. Hinzu kommen französische Dialekte, wie Poitevin-Saintongeais, Champanois, Morvandiau, Gallo, Normannisch und Picard.